14.11.18 Berlin

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Für chronisch kranke Arbeitnehmer müssen Arbeitgeber(innen) eine inkludierte Gefährdungsbeurteilung erstellen. Durch das bundesweit geförderte Projekt zur beruflichen Teilhabe bei Epilepsie (TEA) werden ArbeitgeberInnen, beteiligte ExpertenInnen und epilepsiekranke MitarbeiterInnen bei der Gefährdungsbeurteilung beraten.

Wenn Anfälle erscheinen, ist die Unsicherheit zunächst sehr groß, da zuerst die Fahrtauglichkeit für einige Zeit nicht gegeben ist. Zudem stellt sich für den Arbeitsplatz die Frage, ob der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin weiterhin seine Aufgaben ohne Risiko erfüllen kann. ArbeitgeberInnen haben Bedenken wegen der Haftung. Anhaltspunkte bietet zunächst die DGUV Information 250-001 (2015),
siehe Webseite www.arbeitssicherheit.de.

Epilepsieberatungsstellen helfen bei der Beurteilung, da sie speziell geschult sind.
TEA bietet eine kostenfreie und bundesweite Unterstützung von Betrieben an, eine epilepsiespezifische, inkludierte Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.

Viele Menschen mit Epilepsie können ihren Arbeitsplatz meist weiter besetzen. Es kommt auf die Anfallsart und Anfallshäufigkeit an. Zudem muss erstmal die Gefährdung für manche Tätigkeit beurteilt werden.

Kontakt TEA - Bundesprojekt berufliche Teilhabe bei Epilepsie (TEA)
80331 München, Oberanger 43
Tel: 089-5404-97700
Email : epilepsie-arbeit@im-muenchen.de

Schon lange finden Arbeitnehmer, Arbeitgeber , Betriebsärzte und andere Professionen, die mit Menschen mit Epilepsie arbeiten, Rat und Hilfe bei den Epilepsieberatungsstellen. München schulte in den letzten Jahren viele Einrichtungen und entwickelte ein Netzwerk (NEA) für Arbeit und Epilepsie in den meisten Bundesländern.  http://epilepsie-arbeit.de/